Elektronikwerkstatt - Projekt

Leuchtobjekt mit 169 LED

Angeregt durch den „Lava-Frame“ aus der MAKE 03/2023 entstand dieses Leuchtobjekt mit 169 LED. Die auf der LED-Matrix laufende Animation wird durch einen Mikrocontroller des Typs Arduino-Nano gesteuert. 

Die Elektronik und Programmierung ist gegenüber dem Original Lava-Frame aus der MAKE vereinfacht. z.B. habe ich auf den Einbau eines Sensors, der die Helligkeit der LED an die Umgebungshelligkeit anpasst verzichtet und auch auf einen Taster, mit dem man zwischen verschiedenen Animationen umschalten kann.

 

 

 

 

Die programmierbaren RGB-LED-Streifen sind auf einer mit dem Lasercutter ausgeschnittenen HDF-Platte aufgeklebt. 

Versuchsaufbau mit Breadboard

Die einfache Schaltung wurde auf eine Lochrasterplatine gelötet. Die Stromversorgung läuft über ein Netzteil. Da bei 169 LED mitunter recht große Ströme fließen, muss man unbedingt auf eine ausreichend hohe Belastbarkeit achten. Das eingesetzte Netzteil kann bis zu 10 Ampere bereitstellen und eine Leistung von 65 Watt.

Den Holzrahmen (Buche) habe ich aus Reststücken gefertigt. Der originale „Lava-Frame“ wurde eigentlich in einen IKEA-Bilderrahmen eingebaut, welcher mir aber zu minderwertig erschien. 

Zudem habe ich eine Art „Sockel“ gebaut, auf den man das Leuchtobjekt stellen kann und in dem man das Netzteil unterbringen kann. 

 

Ansicht von der Rückseite
Der Diffusor besteht aus einer 1mm dicken Acrylglascheibe, die mit feinem Schleifpapier bearbeitet wurde. Plus einem normalen weißen Blatt 80g-Papier.

Die Blende habe ich mit Inkscape gezeichnet, aus 1,5mm starker Finnpappe ausgeschnitten und schwarz lackiert (Sprühlack).

Der Arduino kann mit verschiedenen Animationen bespielt werden. Es gibt fertige Animationen für LED-Matrizen zum Download. In den meisten Fällen muss man lediglich die Anzahl der LED im Code ändern.