verfasst, am 29. März 2020 von joni

Hilfe aus dem 3D-Drucker

Wir haben das drucken eingestellt, da die FaceShields wieder konventionell verfügbar sind. Mehr Informationen dazu finden Sie hier -> /2020/05/20/rueckblick-und-ausblick-auf-die-faceshield-produktion/.


Viele verschiedene Initiativen haben in den letzten Tagen und Wochen angefangen die dringend benötigte Ausrüstung mit ihren Mitteln herzustellen. Dazu zählt besonders das Drucken von FaceShields mit dem 3D-Drucker. Und genau da brauchen wir euch.

Ihr benötigt FaceShields oder andere Ausrüstung?

Melde euch per Mail unter jonathan.guenz@experimenta.science.

Wir geben die FaceShields aktuell kostenlos an alle Stellen die welche benötigen ab, behalten uns aber vor zu priorisieren.

Wir benötigen die Anzahl und eine Kontakt-EMail-Adresse. Hilfreich ist außerdem der Name der Einrichtung/Arztpraxis um priorisieren zu können.

Anfahrt / Materialannahme und Materialabgabe

Aktuell sind wir ab ca. 12:00 Uhr im Haus und bis 17:00 Uhr verfügbar. Außerhalb dieser Zeiten unbedingt nur nach Absprache.

Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie unter /anfahrt/

Aktuelle Ausrüstung

Diese Ausrüstungsgegenstände werden aktuell vom Maker Space und der Community hergestellt und können nach Absprache bereitgestellt werden.

Variante 1

Desinfizierbar: Sehr gut
Maximale Temperatur: 80°C
Material: PETG
Druckzeit: ca 20m

Dieses FaceShield passt gut über eine Schutzbrille und eignet sich auch bei sehr großem Kopfumfang. die Folie kann getauscht werden. Dabei müssen neue Folien mit einem normalen Locher mit A6 Einstellung an der langen Seite gelocht werden.

Das Design ist von https://github.com/Cederb/Faceshield.nu – da gibt es auch immer mal wieder Updates

Variante 2

Desinfizierbar: gut
Maximale Temperatur: 60°C
Material: PLA
Druckzeit: ca 2h

Vorteil ist, dass diese Variante auch ohne Schutzbrille gut an ihrem Platz hält. Außerdem ist sie stabieler und öfter wiederverwendbar. Sie kann sehr gut desinfiziert werden und nimmt dabei auch keinen Schaden. Die Folie kann getauscht werden.

Nachteil ist die hohe Produktionszeit. Eine Maske benötgt im 3D Drucker 2-4 Stunden.

Das Modell ist von Hannoch Hemmerich und kann hier heruntergeladen werden

Über den Autor

joni

Ich bin joni - Festangestellt im Maker Space - kümmere mich um alle Fragen, vor allem aber Programmierung, Technik, 3D Druck, Rapid Prototyping - außerdem noch gerne in der Holzwerkstatt unterwegs. Im Maker Space findest du mich überall und nirgends. Wenn ich privat da bin sitze ich meistens an einem der Projekttische am Laptop.

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