verfasst, am 24. Januar 2020 von Jonathan Günz

Experimentelles 3D Drucken

Wir haben zwei der ungenutzten Ultimaker-BB-Nozzles der Wissenschaft geopfert und den Durchmasser massiv erweitert. Hier findet ihr die Ergebnisse und Einstellungen die wir bisher verwendet haben.

Größere Nozzles haben verschiedene Probleme und Möglichkeiten. Das größte Problem ist die Feedrate des Druckers. Da der Drucker mehr Masse erhitzen und transportieren muss kann der Feeder nicht sehr schnell arbeiten. Allerdings können die Schichthöhen massiv angehoben werden. Dadurch sinkt die Dauer eines Druckvorgangs für das selbe Objekt enorm. Je größer die Nozzle ist, desto weniger Maßhaltig wird allerdings der Druck.

Versuch 1 – 1mm Nozzle

Als erstes haben wir den eher moderaten Durchmesser von 1mm gewählt. Die Druckparameter sind da relativ üblich gewählt.

Temperatur: 230°C
Flow: 120%
LineWidth: 0.9mm
LayerHeight: 0.8mm
Speed: 50mm/s

Versuch 2 – 2mm Nozzle

Die zweite Nozzle haben wir mit 2mm massiv außerhalb der üblichen Werte modifiziert. Problem hier ist vor allem auch eine ungenaue Bohrung und eine nicht plane Nozzle-Spitze

Temperatur: 230°C
Flow: 90%
LineWidth: 1.2mm
LayerHeight: 0.8mm
Speed: 18mm/s

Über den Autor

Jonathan Günz

Ich bin joni - Festangestellt im Maker Space - kümmere mich um alle Fragen, vor allem aber Programmierung, Technik, 3D Druck, Rapid Prototyping - außerdem noch gerne in der Holzwerkstatt unterwegs. Im Maker Space findest du mich überall und nirgends. Wenn ich privat da bin sitze ich meistens an einem der Projekttische am Laptop.

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