verfasst, am 30. Oktober 2019 von Carolin Pyzalski

Future Fashion – Workshop

„Was lange näht, blinkt endlich gut!“ – Ganz nach diesem Motto haben wir am letzten Samstag unsere Zeit mit Stecken und Hacken und Nähen verbracht. Unser Ziel war es, selbst mitgebrachte Klamotten, Taschen oder Textilien zu upcyclen und mit bunt blinkenden LEDs zu verzieren. Am Schluss entstanden einige leuchtende Unikate, die jegliches Outfit aufbereiten. Der größte Vorteil der verwendeten elektronischen Teilen ist, dass diese komplett waschbar sind, natürlich ohne Batterie. Im Workshop entstanden eine Jeans mit leuchtenden LEDs am Taschenrand, ein T-Shirt mit LEDs und Schaltkreis in Blumenform, eine Tasche und ein blinkender Handschuh, ein Pulli, dessen Aufdruck verfeinert wurde, zwei herrliche Weihnachts-Strickpullover, deren Sterne und Lichterketten nun wirklich leuchten und weitere Pullover und T-Shirts.

Stecken und Hacken

Gearbeitet haben wir am Samstag mit einem Arduino LilyTiny, bunten LEDs, leitfähigem Faden, zu Beginn noch einigen Krokodilklemmen, einer 3V CR2032 Knopfzelle und einem Schalter. Dazu kamen dann noch Nadeln, natürlich die Textilien und ein Computer zum Programmieren.

Als ersten haben wir uns um die Schaltkreise gekümmert. Welche Kabel dürfen sich nicht berühren? Was sind die Vor- und Nachteile von Reihen- und Parallelschaltung? Wieviele LEDs sollen angesteuert werden? Diese Schaltkreise haben wir dann erstmal mit Krokodilklemmen ausprobiert. Funktionieren alles LEDs und wie wirken die Farben?

Design nähen

Als nächstes steht die Frage an, wie dieser Schaltkreis nun am ordentlichsten auf das Textil gebracht wird, ohne am Schluss verwirrt zu sein, ob der Faden nun negativ oder positiv gepolt ist.

Dann wurde fleißig genäht. Die LilyPad LEDs, sowie das LilyTiny und auch der Schalter lassen sich super von Hand annähen. Das leitfähige Garn ist zwar in großen Mengen etwas widerspenstig, lässt sich aber im Großen und Ganzen auch gut verarbeiten.

Programmieren

Das LilyTiny ist bereits programmiert, alle vier Pins sind unterschiedlich belegt.

Wer gerne einen eigenen Code programmieren wollte, und damit die LEDs mit einem individuellen Lichtmuster zum Leuchten bringen wollte, hat einfach eine Klemme und einen ATtiny-programmer genutzt.

Über den Autor

Carolin Pyzalski

Caro. Festangestellt im Maker Space. Quatscht mich einfach mal an, dann helfe ich Euch dabei, eure Projekte zu verwirklichen.

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